Eine Beleidigung und ihre Folgen
Als ich den Entschluss fasste abzunehmen, wog ich satte 134 kg. Treppen steigen war nur mit Pausen möglich, Schuhe anziehen und Schnürsenkel binden schon ein Kraftakt. Und dann rempelte ich einmal einen Passanten versehentlich an, der mich daraufhin "dickes, fettes Schwein" nannte. Das gab den Ausschlag zum Abnehmen.
Mein ganzes Leben veränderte sich
Rigoros stellte ich meine Ernährung um: Geflügelwurst statt Salami, fettarmer Brotaufstrich und, um satt zu werden, viel, viel Obst und Gemüse. Ich trank weniger Alkohol und dafür mehr Wasser, verkniff mir alle Naschereien (süße und salzige) und verordnete mir jede Menge Bewegung. Ich legte fast alle Strecken zu Fuß in einem scharfen Tempo zurück, fuhr viel mit dem Fahrrad und fing an zu joggen. Das bekam mir allerdings nicht so gut, weil meine Knie durch die Last meines Körpergewichts und die Erschütterung beim Laufen anfingen zu schmerzen.
Der Erfolg machte mich stark
Einmal in der Woche ging ich auf die Waage, die "Gewichtssprünge" nach unten wurden im Laufe der Zeit zwar kleiner, aber es ging kontinuierlich abwärts mit meinem Gewicht. So verlor ich nie den Mut und habe durchgehalten. Nach gut einem Jahr wog ich nur noch 86 kg und war mächtig stolz auf mich. Nach und nach stellten sich aber wieder die kleinen Sünden beim Essen ein - und die Strafe folgte auf dem Fuße. Ruckzuck war ich bei 110 Kilo gelandet. Und wieder trimmte ich meinen Körper nach dem bewährten Rezept - diesmal verzichtete ich ganz auf Alkohol - gewichtsmäßig nach unten. Inzwischen hat sich mein Gewicht auf 95 kg eingependelt und das seit über einem Jahr. Bei einer Körpergröße von 1,83 m liege ich damit fast im Normalbereich, aber für mich ist das Wichtigste dabei, dass ich mich in meiner Haut endlich wohl fühle.
Zwei Dinge noch: Erstens lebe ich, was das Essen angeht, sehr diszipliniert, und zweitens hätte ich das alles ohne die tatkräftige Hilfe meiner Frau nie geschafft - vielen Dank.
Heute benötige ich keine Tabletten gegen Bluthochdruck mehr, mein Cholesterinspiegel ist in Ordnung und insgesamt fühle ich mich mit meinen 60 Jahren so jung wie nie zuvor.
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Vorsicht! Die Supermarkt-Falle!
Das Wichtigste vorab: Sie müssen essen, also müssen Sie auch einkaufen. Supermärkte mit ihrem riesigen, verlockenden Angebot machen es uns allerdings schwer, Versuchungen zu widerstehen. Mit ein paar raffinierten Tricks können Sie der Einkaufsfalle entgehen:
- Kleben Sie einen Zettel an den Kühlschrank und notieren Sie fortlaufend alle fehlenden Lebensmittel.
- Planen Sie für Ihren Einkauf höchstens zwei Tage in der Woche ein.
- Betrachten Sie Ihre Menü-Planung und den Einkauf der Zutaten als neues Hobby.
- Gehen Sie gemeinsam mit einem Familienmitglied oder mit Freunden einkaufen.
- Halten Sie sich strikt an Ihre Einkaufsliste, außer Sie finden Produkte, die wichtig für Ihre Diät sind.
- Kinder sollten Sie zum Einkaufen nicht mitnehmen, sie würden Sie nur zum Kauf von Süßigkeiten verführen.
- Kaufen Sie nur zu einer Zeit ein, in der Sie nicht hungrig sind.
Soforthilfe bei Heißhunger-Attacken
Manchmal kommt der Heißhunger ganz plötzlich - daher der Name Attacke. Gründe dafür gibt es viele - Überlastung, Stress, Langeweile - und der Griff zu Schokolade oder anderen Süßigkeiten ist vorprogrammiert. Mit diesen Tricks besiegen Sie den Hunger sofort:
- Trinken Sie ein oder zwei Gläser Wasser ohne Kohlensäure - wirkt garantiert.
- Essen Sie ganz langsam ein paar Stücke Obst oder Gemüse - immer griffbereit halten.
- Laufen Sie ein paar Runden um den Block - das lenkt schnell ab.
- Entspannen Sie sich, atmen Sie dabei ganz ruhig und konzentriert in den Bauch und denken Sie an gar nichts - vergessen ist der Hunger.
Tricks zum Fett sparen
Wer kennt das nicht? Die schlimmsten Fettfallen schnappen zu, wenn wir es uns abends vor dem Fernseher gemütlich machen. Schokolade, Chips, Erdnüsse, alle diese Leckereien sind wahre Kalorienbomben, weil sie besonders viel Fett enthalten. Vergleichen Sie einmal den Fettgehalt von je 100 g:
Kartoffelchips
Salzstangen
Erdnüsse
Popcorn
Schokolade
2 Negerküsse
Butterkekse
Russisch Brot |
ca. 40 g Fett
ca. 2 g Fett
ca. 50 g Fett
ca. 5 g Fett
ca. 30 g Fett
ca. 6 g Fett
ca. 10 g Fett
ca. 1 g Fett |
Wenn das kein Grund zum Wechseln der Knabbergewohnheiten ist!
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