Fit, fat and fat free: The metabolic aspects of weight control
Saris WHM
Int J Obes 22: S15-S21, 1998
199914 Fit, fett und fettfrei: Die metabolischen Aspekte der Gewichtskontrolle
Die Kontrolle des Körpergewichts ist für viele Personen ein Problem. Statistiken belegen einen alarmierenden
Anstieg der Adipositas in westlichen Industrieländern, wobei die gesundheitlichen Konsequenzen erst in ein
paar Jahren abzuschätzen sein werden.
Untersuchungen belegen, daß der menschliche Organismus ein komplexes System zur Regulierung der
Fettmasse nutzt, in dem der körperlichen Aktivität eine entscheidende Rolle zukommt.
Der Artikel stellt die metabolischen Konsequenzen eines inaktiven Lebensstils gegenüber körperlicher
Aktivität dar. Neuere Studienergebnisse zeigen, daß körperliche Aktivität einen wesentlichen Faktor für die
erfolgreiche Gewichtsreduktion und weitere Stabilisierung des Gewichts in schlanken und adipösen Personen
darstellt. Personen, die erfolgreich über einen langen Zeitraum ihr Gewicht halten können, sind mit größter
Wahrscheinlichkeit auch körperlich aktiv.
Bewegung bedeutet direkte Energieaufwendung und verbesserte körperliche Fitness; sie reguliert die
Fettoxidation entsprechend der Fettaufnahme. An der erfolgreichen Regulation des Körpergewichts sind
metabolische Effekte auf Lipid-Mobilisierung- und Oxidation sowie morphologisch/biochemische
Veränderungen der Muskelfasern beteiligt. Einige Studien weisen darauf hin, daß ein Minimum von 12 kcal/kg
Körpergewicht pro Tag als Energieaufwand ausreicht, um den Aufbau übermäßigen Körperfetts zu
verhindern.
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