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Insulin resistance and systemic hypertension
Kwame O
Am J Cardiol 84: 33J-36J, 1999
199974

Insulinresistenz und Hypertonie

Zwischen Insulinsensitivität, Bluthochdruck und Endothelfunktionen besteht eine komplexe Beziehung. Über die Beziehung zwischen Insulinkonzentration und der Entwicklung einer Hypertonie liegen bisher nur wenig Kenntnisse vor. Es gibt allerdings Hinweise darauf, daß der Entwicklung einer Hypertonie eine Insulinresistenz vorausgeht. Da Insulin selbst eine vasodilatierende Wirkung besitzt, müßte es eine Reihe anderer physiologischer Mechanismen auslösen, um eine kausale Rolle in der Pathogenese des Bluthochdruckes zu spielen. Bei Patienten mit Hyperinsulinämie treten Veränderungen der Arterienwände auf und bei Bluthochdruckpatienten mit Insulinresistenz ist ein charakteristischer Elastizitätsverlust der Arterienwände beobachtet worden. Hyperglykämie, Hyperinsulinämie und Hypertriglyzeridämie scheinen gemeinsam zur Starrheit der Arterien beizutragen. Die Beziehung zwischen Insulin, Insulinsensitivität und Blutdruck scheint durch ethnische Faktoren beeinflußt zu werden. So kommt dieser Zusammenhang z.B. in der schwarzen Bevölkerung der USA nicht so deutlich zum Tragen. Dies könnte auf eine komplexe Beziehung zwischen Adipositas, Diabetes und Hypertonie hindeuten, die bei Patienten afrikanischer Abstammung weiter verbreitet ist. Möglicherweise liegen den beobachteten Unterschieden genetische Ursachen zugrunde. Unabhängig von den vermuteten Mechanismen sollten möglichst frühzeitig Maßnahmen zur Verbesserung der Insulinsensitivität, Kontrolle des Blutdrucks und zur Senkung des Cholesterinspiegels ergriffen werden. Insbesondere eine Erhöhung der Insulinsensitivität kann den Bluthochdruck und die durch ihn hervorgerufene Schädigung der Gefäßwände verringern.

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