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Visceral obesity and insulin resistance are associated with plasma aldosterone levels in women
Goodfriend TL, Kelley DE, Goodpaster BH et al.
Obes Res 7: 355-362, 1999
199965

Assoziation zwischen androider Form des Übergewichts, Insulinresistenz und Aldosteronplasmaspiegeln bei Frauen

Da Aldosteron möglicherweise für die Erhöhung des Blutdrucks bei Übergewichtigen eine Rolle spielt, untersuchten die Autoren dieser Studie den Einfluß von Übergewicht, Fettverteilung und Insulinresistenz auf die Aldosteronplasmaspiegel. Das viszerale Fettgewebe wurde bei 28 prämenopausalen Frauen und 27 Männern mit normalem Blutdruck computertomographisch quantifiziert. An der Studie nahmen sowohl normal- als auch übergewichtige Probanden teil. Außerdem wurde die Insulinsensitivität ermittelt. Die Messung der Gesamtfettmasse erfolgte mittels Röntgenabsorptiometrie. Die Plasmaaldosteronspiegel zeigten bei den untersuchten Frauen eine positive Korrelation mit der Menge an viszeralem Fettgewebe (r=0,66, p<0,001), aber eine negative Korrelation mit der Insulinsensitivität (r=-0,67, p<0,001). Bei Männern konnte keine derartige Korrelation festgestellt werden. Nach einem Gewichtsverlust von 15,1 ± 1,2 kg zeigten 17 Frauen und 15 Männer signifikant reduzierte Aldosteronplasmawerte und eine deutlich gesteigerte Insulinsensitivität. Dennoch blieb bei den Frauen die Korrelation zwischen Aldosteronplasmaspiegeln und viszeralem Fettgewebe (p=0,09) bzw. der Insulinsensitivität (p=0,07) erhalten. Der Blutdruck der Probandinnen korrelierte vor und nach dem Gewichtsverlust mit den Aldosteronwerten. Somit scheinen eine erhöhte Menge an viszeralem Fettgewebe sowie das Vorliegen einer Insulinresistenz bei Frauen mit dem Anstieg des Plasmaaldosterons zu korrelieren.

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