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Binge eating, body image, depression, and self-efficacy in an obese clinical population
Cargill BR, Clark MM, Pera V et al.
Obes Res 7: 379-386, 1999
199964

Eßanfälle, Körperbewußtsein, Depression und Selbstbewußtsein bei ambulanten adipösen Patienten

Um den Zusammenhang zwischen Adipositas und Eßanfällen, Depressionen, Körperbewußtsein sowie Selbstbewußtsein zu analysieren, wurden 159 Patienten, die an einem ambulanten, interdisziplinären Programm zur Gewichtsreduktion teilnahmen, untersucht. Zu Beginn der Studie wurden die Häufigkeit von Eßanfällen und Depressionen sowie das Körperbewußtsein und damit verbundene Eßgewohnheiten erfaßt. In den Folgeuntersuchungen wurden Gewichtsverlust und Anwesenheit protokolliert. Univariante Vergleiche zeigten eine Assoziation zwischen einer verstärkten Wahrnehmung des eigenen Erscheinungsbildes und Eßanfällen. Häufige Depressionen und eine geringere Gewichtsdisziplin gingen ebenfalls mit Eßanfällen einher. Eine stufenweise Regressionsanalyse zeigte allerdings, daß das Körperbewußtsein, das vor allem durch das Schamgefühl charakterisiert wird und öffentliche Auftritte berücksichtigt, am stärksten mit Eßanfällen korrelierte. Diese Ergebnisse erweitern das gegenwärtige Wissen über die Zusammenhänge zwischen Eßanfällen, Körperbewußtsein, Depressionen und der Bewertung der eigenen Fähigkeiten adipöser Patienten. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die kausalen Zusammenhänge zwischen Eßanfällen und den anderen untersuchten Faktoren zu verstehen.

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