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Heart rate variability in obesity and the effect of weight loss
Karason K, Molgaard H, Wikstrand J et al.
Am J Cardiol 83: 1242-1247, 1999
199946

Herzfrequenzvariabilität bei Adipositas und der durch Gewichtsreduktion zu erzielende Effekt

Um die Effekte der Adipositas und der Gewichtsreduktion auf die autonome kardiovaskuläre Funktion zu ermitteln, wurden 28 adipöse Patienten, bei denen zur Gewichtsreduktion eine Gastroplastik durchgeführt wurde, 24 adipöse Patienten, welche eine Diät durchführten und 28 normalgewichtige Personen untersucht. Es wurden das Körpergewicht, der Blutdruck und die 24-Stunden-Norepinephrin-Urinausscheidung gemessen. Für die Messung der Herz-Frequenz-Variabilität wurde die Time-Domain-Analyse verwendet. Zu Beginn der Studie wurden alle drei Probandengruppen untersucht. Die übergewichtigen Gruppen wurden nach Ablauf eines Jahres erneut untersucht. Die adipösen Patienten wiesen im Vergleich zu normalgewichtigen Personen einen höheren Blutdruck, eine höhere Norepinephrin-Ausscheidung sowie eine abgeschwächte SDANN und High Frequency-Komponente auf (p<0,01). Adipöse mit Gastroplasik wiesen einen mittleren Gewichtsverlust von 32 kg (28%) auf, während die übergewichtige Gruppe, die eine Diät durchführte, eine Gewichtsstabilisierung aufwiesen (p<0,001). Im weiteren Verlauf zeigte die Gruppe, die an Gewicht verloren hatte, eine Blutdrucksenkung und eine Reduktion der Norepinephrin-Ausscheidung sowie eine Steigerung der SDANN und der High Frequency-Komponente. Diese Veränderungen waren signifikant höher bei denen, die in der Adipösen-Kontrollgruppe beobachtet wurden (p<0,05). Unsere Ergebnisse legen nahe, daß adipöse Patienten eine erhöhte sympathische Aktivität und eine Verringerung der Vagusaktivität besitzen. Diese Störungen des autonomen Nervensystems werden nach Gewichtsverlust verbessert.

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