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Human obesity is associated with a chronic elevation in brain 5-hydroxytryptamine turnover
Lambert GW, Vaz M, Cox HS et al.
Clin Sci (Colch) 96: 191-197, 1999
199944

Menschliche Adipositas ist mit einem chronischen Anstieg des im Gehirn vorkommenden 5-Hydroxytryptamin-Stoffwechsels assoziiert

Die Regulation des Körpergewichtes erfolgt durch afferente Signale, die Änderungen in der Energieaufnahme bewirken. Diese stammen vermutlich aus Körperspeichern, zu denen auch das Fettgewebe gehört. Diese neuronalen Schaltkreise, welche an der Verarbeitung von Sättigungssignalen im zentralen Nervensystem beteiligt erscheinen, sind noch weitgehend unerforscht. Bei 64 normalgewichtigen Männern mit unterschiedlichen Adipositasgraden wurde die Freisetzung der Neurotransmitter Monoamin und Indolamin im zentralen Nervensystem quantifiziert. Der Serotonin-Stoffwechsel ist im Gehirn proportional zur Adipositas chronisch erhöht und steigt bei normal- und schwergewichtigen Personen postprandial im gleichen Maße an. Bei den untersuchten Personen konnte kein Unterschied der Sympathikusaktivität oder der Adrenalin-Sekretionsrate beobachtet werden. Infolge der chronisch erhöhten peripheren Sättigungssignale aufgrund des Übergewichts werden die Serotoninprozesse des Gehirns angeregt. Die nachfolgende physiologische Antwort, bestehend aus einer reduzierten Nahrungsaufnahme, einer erhöhten Thermogenese und sympathischer Aktivität wird jedoch auf eine unbekannte Weise behindert.

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