Antipsychotic drugs and reproductive hormones: relationship to body weight regulation
Baptista T, Reyes D, Hernández L
Pharmacol Biochem Behav 62: 409-417, 1999
199936 Antipsychotika und Geschlechtshormone: Verbindung zur Regulation des Körpergewichts
Die Langzeiteinnahme von Antipsychotika in der Behandlung chronischer Geisteskrankheiten führt nicht
selten zu einer übermäßigen Gewichtszunahme. Klinische Studien beschreiben verschiedene Mechanismen,
die dafür verantwortlich sein können, wie beispielsweise die Stimulierung bestimmter Areale im Gehirn über
dopaminerge oder serotoninerge Rezeptoren, die für eine Nahrungsaufnahme verantwortlich sind. Die
vorliegende Studie untersucht den Einfluß einer endokrinen Dysbalance auf eine exzessive Gewichtszunahme
bei Patienten, die einer Therapie mit Antipsychotika unterstehen. Die Hormon-Serum-Spiegel und
Körpergewichte dieser Patienten wurden verglichen mit denen gesunder Probanden, die keine klinischen
Symptome wie Angst, Depression oder Abhängigkeiten aufwiesen.
Eine signifikante Gewichtszunahme konnte nur bei Männern, nicht aber bei Frauen beobachtet werden. Das
endokrine Profil, mit erhöhten Spiegeln an luteinisierendem Hormon, spiegelt hier das von Patienten mit
primärer Adipositas wieder.
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