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Gastric banding for morbid obesity
Oria HE
Eur J Gastroenterol Hepatol 11: 105-114, 1999
199932

Gastric banding bei morbider Adipositas

In den letzten Jahren wurde der Technik des Gastric banding in der Behandlung der morbiden Adipositas wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil. Die Einfachheit der Methode, niedrige Morbiditätsraten, das Fehlen invasiver Magenoperationen und vor allem die komplette Reversibilität der Methode, machen das anpassbare Magenband zu einer sinnvollen Technik in der Behandlung extremer Adipositas. Die Methode besteht im Anlegen eines Bandes aus synthetischem Material um den oberen Teil des Magens, so daß ein kleiner Pouch entsteht, der durch eine enge, nicht dehnbare Öffnung in den darunterliegenden Teil des Magens entleert wird. Die reduzierte Kapazität dieses Pouch und die Restriktion aufgrund des Bandes bewirkt eine reduzierte Kalorienaufnahme. Auf diese Weise können Gewichtsverluste erzielt werden, die mit denen unter einer vertikalen Gastroplastik vergleichbar sind, allerdings mit einer geringeren Komplikationsrate. Der Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung der Gastric-banding-Technik und bezieht Hinweise für den Operateur ein.

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