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Die WALKING-Technik

WALKING unterscheidet sich vom Laufen bzw. Jogging in der Aufprallkraft des Fußes auf den Boden. Läufer landen bei jedem Schritt mit dem 3–4fachen ihres Körpergewichts. Beim WALKING beträgt der Aufprall nur das 1–1,25fache des Körpergewichts, da immer ein Fuß auf dem Boden bleibt.

WALKING ist die natürliche Fortbewegung des Menschen und daher leicht erlernbar. Einige Grundsätze sollten Sie allerdings beachten. Diese helfen Ihnen auch bei der "gesunden Fortbewegung" im Alltag.

Körperhaltung

Körperhaltung

Richten Sie Ihren Körper auf und straffen Sie ihn. Ziehen Sie Gesäß und Bauch leicht ein, um zu verhindern, dass Sie eine Hohlkreuzposition einnehmen. Richten Sie Ihren Blick geradeaus. Ihre Schritte sind so automatisch länger und Sie werden sich besser fühlen, denn ständiges Senken des Blicks beeinträchtigt die natürliche Atmung.


Atmung

Passen Sie Ihren Atemrhythmus der individuellen WALKING-Geschwindigkeit an. Wie bei allen Tätigkeiten wird sich Ihre Atmung ganz von selbst auf die gesteigerte Anstrengung einstellen. Versuchen Sie, durch die Nase ein- und durch den Mund auszuatmen. Wenn Sie außer Atem kommen, sollten Sie das Tempo etwas zurücknehmen, bis Ihre Atmung sich wieder normalisiert hat. Als Faustregel gilt: Wenn Sie sich beim WALKING noch gut unterhalten können, haben Sie die richtige Geschwindigkeit gefunden.

Armschwung

Armschwung

Wenn Sie Ihre Arme bewusst einsetzen, aktiviert WALKING den ganzen Körper. Der Armschwung sollte allerdings keine gezwungene, unnatürliche Bewegung sein. Schwingen Sie daher im normalen Gehrhythmus, so wie Sie es unbewusst tun, seitdem Sie laufen gelernt haben. Bleiben Sie dabei locker in den Schultern und machen Sie eine lockere Faust. Ein festes Ballen der Faust führt zu Verkrampfungen im Arm-Schulterbereich.


Schritte

Ferse rollen

Rollen Sie den Fuß von der Ferse, mit der Sie auf den Boden aufsetzen, bis zu den Zehen vollständig ab. Setzen Sie Ihre Fuß- und Unterschenkelmuskulatur aktiv ein und drücken Sie den Fuß von der Erde ab. Lassen Sie den Fuß beim Vorwärtsschwung locker hängen, sodass sich die Muskulatur entspannen kann.

Ferse rollen

Schrittlänge

Füße richtig

Machen Sie ganz normale Schritte. Bleiben Sie locker und unverkrampft.

Um optimal zu walken, sollten Sie Ihre individuelle Schrittlänge beachten. Diese ermitteln Sie, indem Sie sich langsam in gestreckter Haltung (wie ein Skispringer) nach vorn neigen und den Körper mit einem Fuß abfangen, wenn Sie das Gleichgewicht verlieren.

Versuchen Sie nicht, die normale Schrittlänge zu verändern. Wenn Sie intensiver walken wollen, dann walken Sie einfach schneller.

Der Schritt sollte bis in die Gesäßmuskeln spürbar sein.

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